Luxusprojekt mit Nebenwirkungen

Chalet Tafel.bmp

Erinnert ihr euch an “Six Senses Kitzbühel“? Das spektakuläre Chalet-Projekt in Mittersill, das seit Herbst 2019 für Aufregung sorgt! Nicht nur heimische, auch deutsche Medien haben ausführlich darüber berichtet. Der ORF hat diese Luxus-Immobilie in der Sendung “Am Schauplatz” thematisiert.  Als Redakteurin der Bezirksblätter Pinzgau habe auch ich dieses Thema mehrfach aufgegriffen. Und einen bezeichnenden Kommentar über die Zustände geschrieben: 

Chalet Kommentar.bmp

“Müssen sich kritische Stimmen fürchten?”, lautete die Frage.

Darüber möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Fakt ist, dass nun jedenfalls meine Stimme bei den Bezirksblättern verstummt ist.

Ich bin gegangen, weil es Versuche gab, meine Arbeit auf eine Weise zu beeinflussen, die ich nicht vertreten kann. Rückgrat ist wichtiger als ein Job.

Wer mich kennt und meine Beiträge gelesen hat weiß, dass ich mit Leib und Seele Lokaljournalistin bin, die fair und sachlich berichtet.

Passend zu Maria Lichtmess habe ich jetzt also “geschlenkert”.

Wie früher die Dienstboten, die nur am 2. Februar ihren Arbeitsplatz wechseln durften. Und dann bis spätestens 5. Februar eine neue Stelle antreten mussten. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei…

Danke an Alle, die mich in diesen Jahren begleitet haben. Gerne hätte ich mich von vielen Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, persönlich verabschiedet. Bitte um euer Verständnis, dass das zeitlich nicht möglich war.

Aber keine Sorge, wir werden uns bestimmt in der einen oder anderen Form wieder sehen, hören und lesen!

7 Kommentare zu Luxusprojekt mit Nebenwirkungen

  1. Liebe Gudrun, wir wünschten, es hätten mehr Rückgrad. Ich finde es toll. Bin sicher das wird honoriert

  2. Liebe Gudrun,

    schreib einen Leserbrief an den Falter (https://www.falter.at/zeitung/20200204/wem-gehoert-schladming ), und erzähl ihm, warum du hier nicht mehr als Journalistin arbeiten kannst!
    Einen Versuch ist es allemal wert!

    Darf ich deinen Blog verlinken?

    Alles Gute!
    Leni W.

  3. Liebe Gudrun!

    Jedem Ende wohnt ein Neuanfang inne und noch ist nicht alle Tage Feierabend!!
    Zitat vom rosaroten Panther!
    Ich sag, wer diese fünf L in seinem Leben beherzigt – gewinnt am Schluß immer!

    Laufen – Lieben- Lernen- Lachen und Legacy!

    Liebe Grüsse Willi

    P.S
    Die einen hinterlassen Rückgrad – die anderen Ruinen!

  4. Hi Gudrun, tut mir leid für dich und ein Jammer für den Pinzgau.
    Schade dass du nicht mehr schreibst. Werden dich vermissen. Aber gut dass du dir das nicht gefallen lassen hast.

    Alles Gute!

  5. Liebe Gudrun!
    Wow, hammermässig was da los is… DANKE dir trotzdem, dass du mutig dieses Thema angesprochen hast. Es war sicher nicht umsonst. Dennoch, so soll es nicht weitergehen… Es soll sich keiner fürchten müssen, nur weil er seine Meinung äussert…
    Ich wünsch dir alles Liebe und einen guten Neuanfang!!!
    lg Marion

  6. Monika Kosovic-Schreder

    Liebe Gudrun,

    ich bin ganz entsetzt, dass so eine gute Journalistin den Job schmeißen muss.
    Du, hast für den Pinzgau soviel gemacht und was mir auch besonders gut gefallen hat, ist, dass du dich auch immer für Randgruppen der Gesellschaft eingesetzt hast.

    Ich wundere mich jetzt nicht mehr, dass es heißt die Journalisten können auch nicht mehr frei schreiben. Das zeig sich jetzt auch ganz deutlich deine Geschichte.

    Liebe Gudrun – ich wünsche dir alles Gute und dass du bald einen tollen Job findest.

    lg
    Monika

  7. Liebe Gudrun,

    ich möchte mich bei dir bedanken für dein Wirken und Tun.
    Du hast immer ein Ohr für die Schwächeren in unserer Gesellschaft.
    Danke.
    Man hat immer wieder Veränderungen im Leben und so kann auch bei dir wieder Neues entstehen….. bin schon gespannt.

    Liebe Grüße und alles Gute

    Hermann

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