Kraut für den Frieden

Für die Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt sollen mindestens sieben verschiedene Kräuter eingebunden werden. Meist werden eine Reihe heimischer Kräutern genannt, die für diesen Brauch Verwendung finden: Königskerze, Arnika, Baldrian, Beifuß, Frauenmantel, Kamille, Johanniskraut, Liebstöckel, Pfefferminze, Schafgarbe, Eibisch, Ringelblume  Ysop, Goldrute und viele mehr.

EisenkrautDas Eisenkraut wird dabei nie erwähnt, obwohl es in Zeiten wie diesen notwendig erscheint. Den Kelten war es als Druidenkraut heilig und wurde als eine Zauberpflanze angesehen. Es wird auch als Diplomaten- und Friedenskraut bezeichnet, weil damit wichtige (Kriegs-) Verhandlungen besser gelingen sollen…

Ich plädiere dafür, es PolitikerInnen verpflichtend vorzuschreiben. Mindestens 3x täglich trinken und bei jedem Asylgipfel und Griechenlandmeeting etc. als Raumspray verwenden.

 

 

Glühender Brauch

OsterschwammPolyporus fomentarius, ist ein Pilz, der vorwiegend an Buchenstämmen vorkommt und als Zunder verwendet wird.

Für den Schädling, der den Krankheitszustand des Baumes anzeigt und die Weißfäule des Holzes verursacht, ist daher auch die Bezeichnung Feuerschwamm gebräuchlich.

Er spielt eine wichtige Rolle bei einem im Pinzgau nur noch in Unken praktizierten Osterbrauch. Read more…

Langohr hinter Gittern

Osterhasen

Zu Ostern wird er als Gabenbringer hoch verehrt. In der Schokoversion hat er sich die Herzen der Menschen erobert.

In der Realität sind Hasen und Kaninchen bedauernswerte Geschöpfe. Meister Lampe wird in vielen privaten Haushalte nicht artgerecht gehalten. Schlimmer noch: In Versuchslabors ist er immer noch ein begehrter “Gegenstand” für Experimente, obwohl es für viele Versuche alternative Methoden gibt.  Read more…

Schlenkerwoche

Lebendiges Brauchtum – diePinzgauerin wandelt um Maria Lichtmess auf den Spuren ihrer Vorfahren:

Die Tage um Lichtmess waren früher eine Art “Urlaub” für Knechte und Mägde. Am 2. Februar endete das bäuerliche Arbeitsjahr. Wenn nötig wurde jetzt der Platz gewechselt, oder der Verbleib am Hof per Handschlag verlängert. Dienstverträge, Mindestlöhne, Kranken- versicherungen oder Urlaubsansprüche waren noch unbekannt. Die einzigen arbeitsfreien Tage nach Lichtmess wurden für Verwandtenbesuche oder den Wechsel “das Schlenkern” genutzt.
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Wandelbare Landwirtschaft

DiePinzgauerin ist bereits Stammgast bei den Bezirkstagen der Bäuerinnen, der dieses Jahr in Maishofen, im Gasthof Post stattfand. Das Motto der Veranstaltung lautete diesmal “Im Wandel”. Das trifft auf die Tracht ebenso zu, wie auf den Lehrplan der Ländlichen Hauswirtschaftsschule Bruck und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Selbst in der Politik passieren Veränderungen. Bei der kommenden Landwirtschaftskammerwahl setzt der ÖVP Bauernbund auf Frauenpower. Im Pinzgau werden die zehn Plätze von vier Bäuerinnen besetzt. Read more…