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0_L'Immaculée_Conception_-_P.P._Rubens_-_Prado_-_P1627_-_(1)Logisch wäre, dass sich der heutige Feiertag Maria Empfängnis auf die Empfängnis von Jesus bezieht. Das scheint aber nicht der Fall zu sein, was ich in der Schule schon nie verstanden hab’ und mir immer noch nicht ganz klar ist.

Jedenfalls geht es heute um die Empfängnis von Maria selber. Sie ist nämlich auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren worden, blieb aber von der Erbsünde frei. Sagt die Bibel.

Ohne Makel also, daher wird sie von der katholischen Kirche als Immaculata (lat. „die Unbefleckte“) verehrt. Und aus diesem Grund wurde sie als Mutter von Jesus auserkoren.

Was verbindet unsere Konsumsgesellschaft mit dem 8. Dezember? Dass es ein praktischer Feiertag ist,  an dem seit 1995 die Geschäfte offen haben dürfen.

Zu verdanken haben wir das Wilfried Haslauer sen. Die älteren Leserinnen und Leser erinnern sich bestimmt noch an den Kampf des damaligen Landeshauptmanns im Jahr 1984, für das Recht, die Geschäfte offen zu halten. Die Salzburger Käufer hätten ihre Schillinge sonst im benachbarten Bayern ausgegeben. Man hätte meinen können, einem christlich-sozialen ÖVP Politiker wäre dieser Feiertag unantastbar gewesen – aber wenn es ums Geld geht … Der Jurist verstieß dafür sogar gegen das Gesetz.

Heute erscheint das wenig spektakulär, ist man doch spätestens seit Jörg Haiders Kampf mit den Ortstafeln daran gewöhnt, dass gewählte Politiker sanktionslos gegen Gesetze verstoßen dürfen. Haslauer blieb bis 1989 im Amt…

So ein Pech für die Wirtschaft, dass heuer der Feiertag auf einen Sonntag fällt. Wer weiß, wie lange die Sonntage noch “heilig” sind.

Ehrenamt

Ausgerechnet mit den Krampussen muss der Tag des Ehrenamtes heute um Aufmerksamkeit konkurrieren.  Zumindest der Nikolaus ist ja eigentlich auch ehrenamtlich tätig..

Rund drei Millionen Österreicher, das sind 44 Prozent der Bevölkerung,  engagieren sich freiwillig und unentgeltlich.  Sie investieren pro Jahr rund 720 Millionen Arbeitsstunden, das entspricht rund 400.000 Vollzeitbeschäftigten. Großartige unbezahlbare Leistung. 

Kunst, Kultur und Unterhaltung stehen mit 517.000 Ehrenamtlichen an erster Stelle, gefolgt von Sport und Bewegung mit 475.000 Freiwilligen. Im kirchlich-religiösen Bereich engagieren sich 430.000 Österreicherinnen und Österreicher, bei Rettung, Feuerwehr und Katastrophenhilfe sind es 413.000.

Angesichts der Hochwasserkatastrophe dieses Jahres gebührt den Feuerwehrleuten heuer die Diamantene Verdienstnadel des Ehrenamts, verliehen vom Provinzecho.

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P.S. zu Hochzeit

DSC09385Geheimtip für alle Heiratswilligen, von einer Barbara, die es daher wissen muss: Die Zweige blühen nicht, wenn sie vor dem Abzwicken nicht schon eine Frostnacht gehabt haben.

Wenn es bis zum 4.12. noch zu warm war –  Zweige in die Gefriertruhe legen, dann blühen sie zu Weihnachten garantiert!

 

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Auf jeden Fall müssen es Kirschzweige sein, alle anderen Bäume gehen gar nicht, erklärt Barbara Heugenhauser – und drückt derPinzgauerin ein paar Zweige in die Hand.

Auf dass nächstes Jahr die Hochzeitsglocken läuten mögen… Es ist nämlich nie zu spät, glaubt die Allwissende ;-)

Übrigens schmecken dem Tiger die Kirschzweige noch besser als Marille…

 

Hochzeit?

DSC09258Gedenktag der Heiligen Barbara, Patronin der Bergleute.

Die Legende berichtet, dass sie schön und klug war und daher viele Verehrer hatte. Sie interessierte sich jedoch für das Christentum und wollte keinen Heiden heiraten. Der Vater sperrte Barbara daher in einen Turm, um sie von der Außenwelt abzuschirmen. Als sie sich dennoch zum Christentum bekannte, wollte der Vater sie töten. Es gelang ihr in einen Felspalt zu fliehen, der sich wie durch ein Wunder geöffnet hatte. Das ist der Grund, warum die Bergleute sie zur Schutzheiligen wählten. Sie wurde verraten und zum Tod verurteilt.

Auf dem Weg ins Gefängnis soll sich ein Kirschzweig in ihrem Gewand verfangen haben. Sie stellte den Zweig in einen Krug mit Wasser und angeblich hat er genau am Tag ihrer Hinrichtung geblüht.

Seither werden am 4. Dezember Barbarazweige eingewässert, die bis zum Heiligen Abend blühen sollen. Für Abergläubige: Wenn die Blüten aufgehen, steht im nächsten Jahr eine Hochzeit ins Haus.

Ich halte davon ja nichts, aber bei mir haben sie noch nie geblüht ;-)

Dieses Jahr probiere ich es mit Zweigen vom Marillenbaum, vielleicht klappt es ja besser? Ich halte euch auf dem Laufenden, was sich tut.

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Da derTiger allerdings großes Interesse an den Zweigen bekundet, bezweifle ich, dass sie bis Heiligen Abend noch leben. Wieder nichts mit der Hochzeit …

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Barrierefrei

 Marianne Hengl, Obfrau von RollOn Austria, erzählt hier in einer Schule von den Schwierigkeiten mit ihrer Behinderung zu leben.

In diese Schule, wo sie eingeladen war, gelangte sie nur durch eine Hintertür. Der Haupteingang hat mehrere Stufen und ist nicht behindertengerecht.

Das ist kein Einzelfall. Schlimmer noch, es gibt im Pinzgau Schulen die für  Menschen mit Beeinträchtigung gar nicht erreichbar sind. Eure Bloggerin war kürzlich in einer im dritten Stock, ohne Aufzug!

Möge jeder sein persönliches Brainstorming betreiben, wie viele Rollstuhl-ungerechte Festsäle, Kaffeehäuser, öffentliche Verkehrsmittel etc. er kennt. Von unüberwindlichen Randsteinkanten und dergleichen gar nicht zu reden.

Der heutige Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wurde ausgerufen, um “das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachzuhalten und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern.”