Zerstörungsdrang

Salzburger Wirtschaftspreis 2014 für zwei clevere Jungunternehmer! 

Andere bauen auf, Andreas Haider und Louis Sochor interessiert nur der Abbau. Ihr Job ist die professionelle Demontage. Kein noch so widerspenstiger Heizkessel oder Dachstuhl ist vor den Chefs und ihrem Team sicher. Die zwei jungen Männer haben es verstanden, eine Marktlücke für sich zu nutzen. „Es gibt niemand der das mit Facharbeitern durchführt“, erklären die Senkrechtstarter. Oft sei nach einem Einsatz mit unqualifiziertem Personal mehr ruiniert als vorher.

Adlerblick arbeitet anders, legt Wert darauf eine Baustelle sauberer zu verlassen als sie vor ihrem Einsatz war. Die Freunde kennen sich seit ihrer Zeit beim Bundesheer und haben gemeinsam einen Auslandseinsatz in Syrien absolviert. Andreas ist gelernter Installateur, Louis hat an der Montanuniversität studiert. Zum Abschluss ist es noch nicht gekommen, die Firma geht vor. Als beschlossen wurde sich selbständig zu machen haben sie ganz unten angefangen. Haben sich ins Auto gesetzt und persönlich bei Installateuren, Polieren etc. nachgefragt ob Bedarf an ihrem Angebot wäre.

Adlerblick-002

Die Geschäftsidee, basierend auf Demontage, Entsorgung und Handel mit dem Sekundärrohstoff, entwickelte sich schnell als Erfolgsmodell. Im Herbst 2011 wurde die Firma gegründet, ausgerechnet der erste Auftrag sei aber eine extrem schwierige Herausforderung gewesen, erinnern sich die Chefs mit Schaudern. „Ein riesiger Heizkessel, der zwei Tonnen gewogen hat. Wir hatten noch keine guten Geräte und mussten ihn mit der Flex zerlegen. Wir wussten, wenn das nicht klappt, ist es aus mit unserer Firma“.

Sie haben das Ding bezwungen, seither geht es stetig aufwärts. Die Firma Adlerblick hat inzwischen mehrere Mitarbeiter und ein eigenes Büro in Saalfelden. Dessen Einrichtung besteht überwiegend aus Entrümpelungen und Demontagen, denn recyling ist den Chefs wichtig.

Die Zwei klettern übrigens nicht nur die Leiter des Erfolgs steil nach oben, wenn es die Zeit erlaubt, betreiben sie den Klettersport auch als Hobby.

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diePinzgauerin

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