Keine Chance für Panzerknacker

Wo war der Sparefroh?

spareZur Eröffnung des neuen Geldtempels der Sparkasse in Zell am See ließ sich kein Sparefroh blicken. Man hätte doch erwartet, dass ein Mitarbeiter  in ein Plüsch-Sparefroh-Kostüm gesteckt würde, um die Gäste zu begrüßen. Dass es keine Eröffnungsangebote à la zwei Sparbücher zum Preis von einem gab, hätte man ja noch verschmerzen können, aber der Sparefroh hat gefehlt.

Der arme Kerl ist wahrscheinlich nicht mehr cool genug für die stylische Exklusiv-Filiale. Er war auch nirgends als Plastikfigur zu sehen, ja nicht mal als Luftballon durfte er anwesend sein.

Matthias Lassacher, Marcus Gruber und Gerald Fleischmann Jetzt ist nämlich George da. Das ist der „Typ“, der die digitale Revolution bringt. Der mit den vielen Talenten.Lernt ständig dazu und passt sich laufend meinen finanziellen Aktivitäten an. Behauptet zumindest Direktor Marcus Gruber, während der Führung durch das neue Haus.

Das wird ein Dilemma, denn einerseits will man daheim mit diesem vielversprechenden Programm spielen. Andererseits ist die neue Filiale so beeindruckend, dass man am liebsten jeden Tag vorbeischauen würde. Nicht zuletzt deshalb, weil es dazu Parkplätze mitten in Zell am See gibt! Aber Achtung – über die wacht der Chef persönlich. Also schnell 100 Euro beheben und dann stundenlang shoppen gehen, das würde ich mich lieber nicht trauen 😉

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Aber wenn man einmal da ist, wird man ohnehin nur noch in der Bank verweilen wollen. Das Gebäude ist nämlich nach Wünschen von Kunden und Mitarbeitern designt worden.

Darum ist es nicht nur mit sämtlichen technischen Raffinessen ausgestattet, die heute ein „must have“ sind, es „menschelt“ trotzdem noch. Im offenen Foyer wird man von einer freundlichen Empfangsdame willkommen geheißen. Vermutlich nicht jeden Tag mit einem Glas Sekt, wie bei der Eröffnung, aber sie ist die erste Ansprechperson für die Angelegenheiten der Kunden.

Gerade als wir uns daran gewöhnt haben, dass im Eingang einer Bank nur noch intelligente Kastl stehen, die Geld ausspucken, Karten aufladen, und denen wir Zahlscheine in den „Rachen“ schieben sollen, durchaus ungewöhnlich. Jetzt, wo online-Banking auch bei digitalen Neandertalern bereits Standard geworden ist (diePinzgauerin hat sich damit noch nicht angefreundet), verwöhnt die Salzburger Sparkasse uns wieder mit einer freundlichen Person, die uns fragt, wie sie uns helfen kann! Total Retro also, kombiniert mit High-Tech Screens, die Video Konferenzen und Beratungen mit Tokio, New York, ja sogar Wien möglich machen …

„Die Basis-Bankgeschäfte wandern auf das Smartphone. In den Filialen ist dafür wieder mehr Zeit für Beratung und ausführliche Gespräche“, erklärt Gruber.  Dieses Konzept wurde in der neuen Filiale konsequent umgesetzt. Für Termine mit Kunden stehen mehrere Büros zur Verfügung, die Diskretion in angenehmer Atmosphäre bieten. Für die 19 Mitarbeiter gibt es auf eigenen Wunsch zwei Großraumbüros. Also ehrlich, mein Traumarbeitsbereich wär‘ das nicht. Ich mag’s gern ein bissl ruhiger und abgeschotteter. Aber die Finanzprofis haben das schließlich selber so geplant …

Also ich hab‘ schon meine Fragen für das nächste Pressegespräch notiert: 1. wie haben sich die Parkplätze vor dem Haus bewährt, und wie oft hat man den Abschleppdienst gebraucht. 2. Wie haben sich die Großraumbüros bewährt, und wie oft hat man einen Mediator gebraucht 😉

Aus Freude darüber, dass der Traum von der neuen Filiale endlich wahr geworden ist, hat Marcus Gruber sogar das „Zwickt’s mi – i glab i tram“ von Wolfgang Ambros zum Besten gegeben, und dann mit einem flotten „Alles Walzer“  das „Schmuckkasterl“ (© Sparkasse) offiziell eröffnet.

 

Übrigens – um die Sicherheit des neuen Pinzgauer Finanz-Hotspots muss man sich keine Sorgen machen.

Die Filiale liegt direkt gegenüber der Polizeistation!

Die zwei Inspektoren haben bereits an Bürgermeister Peter Padourek demonstriert, was Möchte-Gern-Panzerknacker zu erwarten haben …

 

 

 

 

 

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