Vorankündigung …
Wintersonnenwende
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Makar Sankranti
Sankranti (Übergang) kennzeichnet nach alter Hindu-Tradition einen Segen bringenden Zeitabschnitt. Jetzt ist der Winter vorbei und die Ernte eingeholt. Aus Freude darüber verschenken und essen viele Hindus Süßigkeiten.
Gestern beim Spaziergang dieses Märzenveilchen entdeckt!
(Genau in dem Augenblick, als ich zu drei Begleiterinnen, sprich Zeuginnen, gesagt hab‘: jetzt fehlt zum Frühling nur noch ein Märzenveilchen. Ich schwör’s beim Leben des Tigers)
Im Bundesstaat Maharashtra spielt zu Makar Sankranti die Ernte von Zuckerrohr eine wichtige Rolle. In jedem Haus bereiten die Frauen Til-gud vor, Süßigkeiten aus dem Zucker des frischen Zuckerrohres, vermischt mit Sesamkörnern, Til, und verschenken sie an Nachbarn und Freunde. Man soll jedem davon geben und alle etwaigen Feindschaften damit beenden.
Was ist Knut?
Der St.-Knut-Tag,
ist der 20. und letzte Tag
der Weihnachtszeit
in Schweden, Norwegen
und Finnland.
Am 13. Jänner werden dort traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Christbäumen entfernt. Dabei werden auch die letzten Süßigkeiten vom Baum geplündert, der dann aus der Wohnung entfernt und entsorgt wird. Angeblich, indem er aus dem Fenster geworfen wird.
Warum sich das Provinzecho mit Brauchtum der nördlichen Nachbarn auseinandersetzt? Shopaholics werden es ahnen – mit dem heftig beworbenen Knut-Tag eines schwedischen Möbelriesen erlangte dieser Brauch auch bei uns gewisse Bekanntheit.
Allerdings, dank dieser jährlichen Kampagne hat sich wohl eher das Bild von den Nord-Europäern eingeprägt, die anscheinend ihre Bäume einfach auf die Straße werfen.
Der Tag ist übrigens benannt nach dem Heiligen Knut IV, König von Dänemark, und nicht nach einem Eisbären oder Bücherregal.
Wir sind Comedy
So lustig ist der Pinzgau! „Unser“ Mann steht im Finale der Großen Comedy Chance! Franz Mario Prosch aus Saalfelden konnte die Juroren in Wien mit seinem Schmäh überzeugen.
Er sei immer schon der Klassenkasperl gewesen, erklärt der gebürtige Tiroler. Text & Melodie schreibt er selber, dabei verarbeitet er Alltagsgeschichten zu lustigen Balladen, darunter wie er eine Diät bei McDonalds beendet hat…
Bisher hat er eher zum Spaß im privaten Kreis geblödelt, jetzt wollte er es endlich wissen. Wartet nun die Profikarriere auf den hauptberuflichen LKW Fahrer, der auch Gitarrenunterricht an der Volkshochschule gibt? Alles ist möglich: „Wie ich die ersten Drei gehört habe, wusste ich, dass ich im Finale stehe. Manche waren gut, aber nicht lustig“, ist er überzeugt von sich selber.
Prosch trat als Nummer 8 an. „Die Nerven flattern, das Make-Up läuft“, erzählt er über diese aufregenden Minuten. Publikum und Jury hat sein Auftritt gefallen, Oliver Pocher dürfte zwar wenig von dem Mundartsong verstanden haben, befand aber „sehr sehr lustiges Lied“. Dem Sieger winkt ein Gewinn von 25.000 Euro … und vielleicht die Chance auf den Sprung von der Dorfbühne zur nationalen Karriere.






