Feiertagsspeck

Das letzte Keks! Wir sehen es mit Bedauern verschwinden …Zwei schokoladenbraune Kekse liegen in einer bunten Keksdose auf goldenem Boden.

Aber die zusätzlich angefutterten Kilos werden wohl nicht so schnell weggehen… 10 Millionen  sollen sich die Österreicher-innen seit der Adventzeit angefuttert haben. Ich fürchte, da sind der Tiger und sein Mensch keine Ausnahme ;-(

In Europa sei etwa jedes dritte Haustier zu dick, entnehme ich dem Kurier.

„Menschen drücken Zuneigung oft über das Füttern aus, mit deutlich sichtbaren Folgen. Tiere werden damit aus falsch verstandener Liebe getötet.“ Okay Leute, ich hab‘ eh ein schlechtes Gewissen, danke.

Katze auf einer Zeitschrift mit Text über Übergewicht bei Haustieren und Werbung für Diätfutter.

Sieht zwar aus wie ein Klon von meinem Kater, aber so fett, faul und filosofisch wie der hier beschriebene ist er doch noch nicht ;-)  Komisch eigentlich, gleich neben dem Artikel die  Werbung für Tierfutter, das Abnehmerfolg verspricht …   Zuerst Panik schüren, damit man sofort das Wunderzeugs kauft?

Jedenfalls liegt es mir natürlich fern den Tiger mit meiner falsch verstandenen Fürsorge zu töten, daher werden wir uns beide jetzt ein Schokoladenverbot auferlegen!

In Amerika ist übrigens bereits jedes zweites Haustier zu fett. Dort boomen Fitnessstudios für Hund und Katz ….

 

Ostherthor

Ein geschichtsträchtiges ehemaliges Gasthaus zwischen Saalfelden und Maria Alm hat ein neues Gesicht und eine neue Aufgabe bekommen. Das seit einigen Jahren leerstehende Gebäude wurde von einem belgischen Ehepaar gekauft, und in ein Appartementhaus umgewandelt. Es gibt aber auch Pläne, wieder einen Gastbetrieb zu eröffnen. (Wie in einem Beitrag im Saalachbote berichtet)

Bericht Saalachbote

„Liebe auf den ersten Blick“, so formuliert Familie Sonck den ersten Eindruck von der Gegend um Saalfelden und Maria Alm. Kaat und Daniel Sonck waren mit Sohn Jof (9) auf Schiurlaub und genossen den Aufenthalt in vollen Zügen. Es folgte ein schöner Sommerurlaub, damit begann der Traum vom Leben in den Bergen Gestalt anzunehmen. Man sah sich nach einer geeigneten Immobilie um. Im Jahr 2011 war es soweit, das ideale Haus gefunden.

Pärchen schaut in ein Buch und diskutiert im neuen Appartementhaus Ostherthor.

An der geschichtsträchtigen Adresse von Almdorf 1 stand das ehemalige Gasthaus Osterthor zum Verkauf. Die neuen Besitzer haben es inzwischen komplett renoviert und umgebaut und wohnen seit Sommer 2013 im neuen Domizil.  Aus dem alten Gasthaus wurde ein modernes Juwel, das aber den ursprünglichen Charakter des Gebäudes bewahrt hat. Neben einer Sanierung des Gebäudes wurden drei Ferienappartements eingebaut und im zusätzlich hinzugefügten obersten Stock befindet sich die Wohnung der Familie.

Im ehemaligen Restaurant wurde ein gemeinsamer Aufenthaltsraum eingerichtet. Hier können die Gäste beim Kachelofen sitzen wenn sie Gesellschaft suchen.  Das Ehepaar Sonck schließt nicht aus, dass es unter Umständen an dieser Adresse wieder einen Gastbetrieb geben wird. Das Haus war früher eine Raststation für Pferdekutschen zwischen Saalfelden und Dienten und war lange Zeit das einzige Haus weit und breit mit Telefonanschluss. In Zukunft könnte es auch Radfahrer willkommen heißen.

Die Familie hat sich in der kurzen Zeit hervorragend integriert, Eltern und Sohn sprechen perfekt Deutsch. Es komme gelegentlich zu Missverständnissen lächelt Kaat Sonck und berichtet von kleinen kulturellen Unterschieden. In Belgien lege man auf das „Sie“ sehr viel Wert, es falle ihr schwer, sich daran zu gewöhnen, dass man Innergebirg schnell mit jedem per „Du“ ist.  „Andererseits gibt man sich in Belgien nicht so lange die Hand und schaut sich so intensiv in die Augen, das kenne ich auch nicht“, berichtet die Neo-Pinzgauerin.

An das starke belgische Bier hätten sich wiederum die Nachbarn erst gewöhnen müssen, erzählt Daniel Sonck lachend. In seiner Heimat gäbe es viele verschiedene Biersorten, die aber im Vergleich zum hiesigen Bier viel stärker seien. „Bei uns trinkt man 2-3 Gläser, mehr nicht, weil das Bier so stark ist. Das müssen unsere Gäste noch lernen“. Er musste hier allerdings erst schifahren lernen und es macht ihm großen Spaß.

Himmlisches Marketing

Spektakuläre Message vom Christkind!

Total up to date hat es per Facebook  (!) mitgeteilt, dass in Zell am See noch ein einsames Packerl für diePinzgauerin auf Abholung wartet.

Große Überraschung. Immerhin steckt man schon quasi mit einem Bein im Fasching, dann taucht plötzlich noch ein unverhofftes Weihnachtsgeschenk auf?

Und siehe da, es stellt sich heraus, das liebe Christkind ist ein PR Genie. Hat es derPinzgauerin doch einzigartige Provinz Echo Handwärmer gestrickt. Wahnsinn!

Lila Fingerhandschuhe mit "Provinz" und "Echo" auf dem Bündchen.

Aber was wir als Kinder immer schon geahnt haben, und längst wissen, seit wir das erste Mal durch das Schlüsselloch gespäht haben: natürlich hat das Christkind irdische Helfer. In diesem Fall Multitalent Katharina Enn (Kenn), Chefin der Pinzgauer Naturkostecke in Zell am See. Nicht nur begnadete Köchin, sondern auch talentierte Strickerin, die in ihrem schönen Geschäft neben gutem Essen und Wolle auch fachliche Beratung anbietet.

 

Noble Adresse

Foto des Monats:  Dieses glückliche Huhn lebt in einem alten Bauernkasten! Hinter dem schönen Eingang erstreckt sich ein weitläufiger Stall. Manche Bauern legen nicht nur Wert darauf, dass ihre Tiere artgerecht untergebracht sind, sondern schaffen ihnen eine ansprechende Umgebung. Das wissen sie bestimmt zu schätzen : )

Glückliches Huhn in einem alten Bauernkasten, umgeben von Holzinterieur.

Fragebeantwortung

Seit nunmehr 12 Jahren ist die Therme St. Martin ein Aufreger und kommt nicht zur Ruhe.

Manche handelnden Personen gehen sogar so weit, auch die Presse für die Misere verantwortlich zu machen. „Schlechtschreiben“ heißt das Vergehen. Bei so kontroversen Themen ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass die Berichterstattung nicht allgemeine Zustimmung findet. Aber Ausmaß und Form der Unmutsbezeugungen aus der Gemeindestube sind doch überraschend.

Daher halte ich fest:

  • Es ist nicht zielführend, mir öffentlich auszurichten, wie ich meinen Job zu erledigen habe.
  • Es ist der Sache auch nicht dienlich, in einem Fall der Presse keine Antwort zu geben, um im anderen Fall zu lamentieren nicht gefragt worden zu sein.
  • Wünsche, die Beiträge vor Erscheinen lesen zu wollen, können leider nicht berücksichtigt werden.
  • Im Sinne einer weiteren konstruktiven Zusammenarbeit ersuche ich höflichst,  zwischen Blog, Zeitung und privatem Kontakt zu unterscheiden.

Informationstafeln zu Heilwasser und Thermalwasser in St. Martin bei Lofer.

 

Für hartnäckige Thermen-Interessenten, die nicht schon längst den Überblick verloren haben, hier noch der Vollständigkeit halber die „Fragebeantwortung zur Pressekonferenz“ vom 3. Jänner. Wie berichtet hat Bgm. Sepp Leitinger daran nicht teilgenommen, aber am selben Tag folgende Stellungnahme an die Medien verschickt:

Vorweg: Grundsätzlich stehen die Gemeindevertretung St. Martin und ich alternativen Projekten für ein Thermalbad in St. Martin positiv gegenüber.
Zur Abklärung der „offenen Fragen“ möchte ich bitte folgende Stellungnahmen abgeben:
1)      Die Gemeindevertretung beschloss dass von Seiten der Gem. St. Martin dem Projekt Grahammer eine Option erteilt werden kann. Dies vorbehaltlich der Zustimmung der weiteren Theba Gesellschafter. Wegen nicht ausreichender Projektunterlagen lehnten die Ges. diese Option vorerst ab. Zudem besteht weiterhin eine Kaufoption des Saalach Resort Home of Balance für die Therme Saalachtal Errichtungsgesellschaft.
3)      Hr. Moll wurde am 30.07.2013 als zweiter Gesellschafter der Therme Saalachtal Errichtungsgesellschaft abgesetzt. Er hält aber trotzdem die Kaufoption auf privater Basis für das Projekt Saalach Resort Home of Balance.
4)      a) Die Zeilen bezogen sich auf politische Mitbewerber in St. Martin und den Nachbargemeinden. Trotz des Antretens von „Gesundheitsdorf- Betreiber“ Toni Millinger als Bürgermeisterkandidat in St. Martin sehe ich das Projekt Gesundheitsdorf nicht mit Vorbehalten über politische Mitbewerber.
b) Erklärt sich aus Beantwortung 1.

Leitinger bezieht sich in seiner Stellungnahme auf die in der Einladung zur PK geäußerten Fragen des Teams Grahammer: (gekürzte Fassung)

1) Trotz 100 % Zustimmung in der GV Sitzung von St. Martin vom 11.12.2013 für die beantragte Option Konzept Grahammer, keine Befürwortung oder Umsetzung des Optionsvertrages  seitens BM Sepp Leitinger als Geschäftsführer der THEBA in der Sitzung vom 19.12.2013.

3) THEBA Sitzung am 19.12.: Optionsvertragsfrist für Herrn Moll bis zum 31.12. 2013 zur Umsetzung Projekt Leitinger / Demel / Moll, obwohl mit Beschluß der THEBA alle Verträge zum 30.07.2013 gekündigt wurden.

4) Warum im Bürgermeister-Brief dann diese Zeilen? (siehe Anlage Gemeinde Info vom 18.12.2013)

 a) Obwohl BM Josef Leitinger im Beisein von GF Ernst Demel das Projekt bereits am 17.4.2013 das 1. Mal vorgestellt wurde

 b) Obwohl Präsentation der Wirtschaftlichkeitsberechnung für das Gesundheitsdorf durch das Team Grahammer an THEBA am 31.10.2013. Mit dem Ersuchen zur Umsetzung eines befristeten Optionsvertrag für Herrn Grahammer.

 Die erwähnte Anlage von Punkt 4 (Hervorhebungen durch Toni Millinger):

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Anmerkung: In der ursprünglichen Version dieses Beitrages hatte ich angeführt, die Hervorhebungen stammten von Bgm. Leitinger. Dieser Eindruck war fälschlich entstanden, da die Seite als pdf Dokument ohne weitere Erklärung im Anhang der Stellungnahme des Bürgermeisters mitgeschickt worden ist.

Möge die Klausur der Theba neue Erkenntnisse bringen! DiePinzgauerin wird jedenfalls weiter darüber informieren.