Die Mär von der Lügenpresse


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Mit solchen Aspekten sollte man vorsichtig umgehen. Weil es leider genug Beispiele gibt, wie tatsächlich hemmungslos gelogen und nicht nur „inszeniert“ wird.
Das gleiche Bild wurde in einer jüdischen Zeitung veröffentlicht, allerdings ohne Frauen.
Die haben bestimmt auch gute Gründe dafür, warum so eine „Verschönerung“ notwendig, und keineswegs eine Lesertäuschung ist.
Dazu gibt es auch eine satirische Version …. Hier ist die Inszenierung wenigstens eindeutig erkennbar!
Auch wenn es zweifellos fragwürdige Auswüchse gibt – der Begriff Lügenpresse ist durch nichts zu rechtfertigen.
Nicht nur wegen seiner Herkunft als Nazi-Propaganda. Plakative Schlagworte wie diese bildeten deren Rückgrat und entsprach in ihren Augen den Bedürfnissen der primitiven Anhänger.
„Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein … aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig solange zu verwerten, bis auch bestimmt der letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag.“ (Adolf Hitler, Mein Kampf).
Von der Lügenpresse zum Ruf nach diktatorischen Maßnahmen gegen unliebsame Medien ist es nicht weit. Wehret den Anfängen! Sonst wird der Heilige Franz von Sales die Hilfe vieler anderer Schutzpatrone brauchen …




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