Anfang des Jahres dürften die meisten Haushalte bereits einen Kalender für das Neue Jahr haben. Auswahl gibt’s ja genug, von den billigen Werbegeschenken, bis zu den aufwändig gestalteten Fotokalendern.

In den letzten Jahren immer beliebter geworden sind die Kalender einer bestimmten Berufsgruppe oder von Vereinen. Nicht zuletzt deshalb, weil sie mit spärlich bekleideten Modellen arbeiten. Am bekanntesten in dieser Sparte sind sicher die Ausgaben der Feuerwehren und Jungbauern.

Nun hat auch die Blasmusik dieses Genre für sich entdeckt. Und wirbt prompt mit dem Slogan „So sexy ist Blasmusik“!

Ich hätte nicht gedacht, dass Blasmusik ein sexy Image nötig hat.

Ich verbinde damit eigentlich andere Attribute, als Frauen in Unterwäsche…

Aber immerhin, auf Facebook bereits 1340 Likes … Sex sells!

(Anmerkung, damit die heimischen Blasmusiker nicht in falschen Verdacht geraten: Es handelt sich hierbei um eine Idee unserer bayrischen Nachbarn.)

 

 

 

Zünftiger ging es im „Lustigen Bilderkalender“ von 1932 zu.

Er präsentiert Musikanten aus aller Welt, darunter einen „Älpler, der zum Schuhplattlertanz aufspielt“.

 

Beim großen Perchtenlauf in Maishofen sind 14  Passen und heuer erstmals die Zeller Tresterer aufgetreten. Rund 3000 Zuschauer haben das Spektakel verfolgt. Auf beiden Seiten herrschte Verwirrung, weil die Perchten dachten sie seien Kramperl, und das Publikum ebenso ;-)

Die einen zeckten an mit „Kramperle, hehe“, die anderen machten kräftig von der Rute Gebrauch, obwohl das die Perchten nicht tun. Darum wohl auch der Hinweis auf dem Infozettel: „Der Sinn des Perchtenbrauchtums ist, dass euer Auftritt als Glücksbringer wahrgenomen wird. Dies sollte daher für die Zuschauer in einer positiven Form überbracht werden. Wir bitten euch daher folgende Punkte zu beachten. Nicht zuschlagen“.

Mich haben sie auch erwischt, aber Percht hin oder her,  es war eine schöne, perfekt organisierte Veranstaltung!

Und ein kurzer Einblick in den Stampftanz der Tresterer:

Die Betreiber lassen sich das Thermalwasser schmecken

Demonstrativ schenkt Toni Millinger bei der Pressekonferenz über die Pläne für das Gesundheitshotel in St. Martin gefiltertes Thermalwasser aus.

Die Betreiber des Projekts Grahammer sind überzeugt davon, dass ihr Konzept einen Ausweg aus dem jahrelangen Stillstand bietet.  Wenn die Theba, sprich die Gemeinde St. Martin – Sepp Leitinger hat mit seiner Doppelfunktion als Bürgermeister der Standortgemeinde und als Obmann der Theba bekanntlich eine entscheidende Position – ihnen eine Chance geben würde.

Im Dezember wurde bei einer Sitzung der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen, eine Option für das  Thermenprojekt der Gruppe Grahammer zu befürworten. Bei der folgenden Sitzung der Theba hätte dieser Beschluss den anderen beteiligten Gemeinden präsentiert werden sollen. Präsentiert wurde jedoch wieder einmal ein neues Angebot der Moll Gruppe. Die  Hoffnung, dass das „Home of Balance“ doch noch verwirklicht werden könnte, lebt … wider gegenteiliger Erfahrungen in der Vergangenheit.

Den in der Pressekonferenz geäußerten Vorwürfen begegnet Leitinger mit dem Hinweis, die anderen Gemeinden müssten einer Option auch zustimmen. Offen bleibt, warum das Thema bei der Sitzung der Theba dann nicht behandelt wurde?

Fassungslos zeigte sich der bei der PK anwesende Landtagsabgeordnete Otto Konrad (Team Stronach). Er habe dem Bürgermeister telefonisch zu dem neuen Projekt gratuliert, Leitinger habe ihm jedoch erklärt, es habe niemand ein neues Projekt vorgestellt. Er kann sich nicht erklären, welches Interesse hinter dieser Taktik stecken könnte, denn für die Gemeinderatswahlen im März dürfte dieses Verhalten kaum förderlich sein.Geplantes Gesundheitsdorf

Momentan also Stillstand im Thermenland. Am 23. Jänner findet um 20 Uhr im Gasthof Hochmoos eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung statt. Bis Ende Jänner ist das Angebot von Roland Grahammer aufrecht. Dann sei seine Geduld am Ende „es gibt auch noch andere schöne Grundstücke“, erklärte der ehemalige Profifußballer von Bayern München.

Ausführliche Berichterstattung:

https://:www.meinbezirk.at

 

 

 

 

 

2014, das Jahr gegen die Lebensmittelverschwendung!

Ein guter Ansatz vom Europäischen Parlament, hoffentlich werden diesem Titel auch Taten folgen! Das Thema liegt derPinzgauerin sehr am Herzen und wird daher dieses Jahr sicher wiederholt aufgegriffen.

Pro Kopf werden jährlich in der westlichen Welt an die 100 Kilo Lebensmittel weggeworfen!

Bewusst einkaufen statt verschwenden wäre für jeden privaten Haushalt ein wichtiges Ziel. Da sollte auch der Handel die vermeintlichen Schnäppchen für Lebensmittel überdenken (müssen). Diese Woche aktuell in den Angeboten: 2 + 1 gratis; ab 2 Pkg. je xx €, Ersparnis xx; minus 30 % auf alle Obst- und Gemüsesorten.

Wen wundert’s, wenn bei diesen Lockmethoden mehr gekauft wird, als gegessen werden kann … Aber nicht nur verdorbene Lebensmittel werden entsorgt. Mülltaucher Erik Schnaitl, der sich davon ernährt, was er aus den Mülltonnen fischt, erklärte kürzlich in einem ORF Beitrag, er finde viele Lebensmittel, die noch gar nicht abgelaufen sind … Da wäre ein dringendes Umdenken der Wohlstandsgesellschaft gefragt!

Ideal ist, wenn man den Bedarf nach Möglichkeit mit regionalen Produkten decken kann.

Mir hat das Christkind ein tolles Packerl gebracht, (so undankbar bin ich also gar nicht!) mit guten Sachen aus dem Bauerngarten, die sofort gekostet wurden. Das Bärlauchpesto macht süchtig! Kann daher gar nicht schlecht werden, weil man nicht aufhören kann …

siehe: www.bauern-garten.com

 

 

 

Sternsinger

Schon wieder überrascht von den Sternsingern, weil ich am 2. Jänner noch nicht mit ihnen gerechnet habe. Glücklicherweise aber trotzdem Geld und Süßigkeiten parat gehabt!

„Wir setzen ein Zeichen – für eine gerechte Welt“, unter diesem Motto sind die Gruppen des Hilfswerks der Katholischen Jungschar heuer unterwegs. Seit  60 Jahren besteht die Aktion, die „Segen bringen & Solidarität leben“ möchte. Mehr als 10.000 Hilfsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika konnten in dieser Zeit gefördert werden.

Während der Brauch des Sternsingens relativ neu ist, hat das Spenden am Dreikönigstag eine lange Tradition. Die Raunächte waren früher eine der wenigen Gelegenheiten, an denen die Armen offiziell betteln durften. Aus diesem Brauch des Spendens entwickelten sich auch die Zuwendungen für Rauchfangkehrer, Müllabfuhr, Postler etc. Seit Einführung der strengen Korruptionsbestimmungen begibt man sich mit einem Trinkgeld für diese Dienstleister aber auf Glatteis.

Also besser den Sternsingern spenden … Und wer sie verpasst hat, dem bietet die Dreikönigsaktion einen virtuellen Besuch rappender Sternsinger …