Leb wohl Glühbirne

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Das war das letzte Exemplar im Haushalt derPinzgauerin! Seufz.

Jetzt ist ihr das Licht ausgegangen.

Liebe Glühlampe vulgo Glühbirne!

Jahrelang hast du uns treue Dienste geleistet. Seit dein Erfinder Thomas Alva Edison dich auf den Markt gebracht hat, hast du Licht in jede noch so bescheidene Hütte gebracht.

Bis dir die EU an den Kragen bzw. an die Fassung gegangen ist. Seit 2009 ist deine Herstellung verboten. Nur bereits im Handel befindliche Produkte dürfen noch verkauft werden.

Das hättest du dir wohl nicht träumen lassen, dass du dich einmal quasi auf einer Stufe mit Drogen finden würdest. Verbotene Substanzen, im Visier der Fahnder.

Was wurdest du nach deiner Einführung bejubelt! Einen wahren Siegeszug um die Welt hast du angetreten. Und nun bist du für die EU nicht mehr gut genug. Weil du eine zu geringe Energieeffizienz aufweist! Ich kann zwar nicht beurteilen, ob diese Maßnahme tatsächlich eine Energieersparnis bringt. Aber ich wage zu behaupten, dass ein Produkt, das als Sondermüll gilt, nicht wirklich eine sinnvolle Alternative sein kann.

In Leuchtstoff- und Energiesparlampen wird Quecksilber zur Lichterzeugung verwendet. Das macht sie zu gefährlichen Abfällen und damit gehören sie für mich nicht unbedingt zu willkommenen Gegenständen im Haus.

DiePinzgauerin hat sich bisher noch am „Schwarzmarkt“ mit Glühbirnen eingedeckt, und immer wieder Nachschub gehortet. Aber jetzt ist es soweit, das letzte Stück wurde verwendet. Also  entweder zurück zur Natur, sprich bei Einbruch der Dunkelheit schlafen gehen, oder doch Umstieg?

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Walpurgis

Hexe

In der sagenumwobenen Walpurgisnacht, vom 30. April auf den 1. Mai, sollen die Hexen auf dem Blocksberg ein großes Fest abhalten.

Wer kennt sie nicht, „Die kleine Hexe“,  deren sehnlichster Wunsch es ist, einmal mit den großen Hexen auf den Blocksberg fliegen zu dürfen.

Heimlich schließt sie sich den anderen Hexen an, wird aber entdeckt. Zur Strafe wird ihr Hexenbesen verbrannt. Nur wenn es ihr gelingt bis zur nächsten Walpurgisnacht eine gute Hexe zu werden, würde sie auch teilnehmen dürfen. Die kleine Hexe bemüht sich ein Jahr lang besonders gute Taten zu vollbringen. Aber als sie sich beim Hexenrat meldet stellt sich heraus, dass eine gute Hexe böse sein soll…

Blöde Sache sowas. Passiert einem eh ständig, dass man nicht mehr sicher ist, was richtig und falsch ist!

Die Walpurgisnacht, der Traum der Kleinen Hexe, erhielt den Namen von der Heiligen Walburga deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung gefeiert wurde. Jetzt gilt der Todestag am 25. Februar als ihr Gedenktag.

Die Heilige wurde um 710 in England geboren,  und leitete zwei mächtige Klöster im deutschen Heidenheim. Die Legende besagt, dass sie ein Kind vor dem Verhungern gerettet haben soll. Auch Krankenheilungen und die Rettung einer im Kindbettfieber liegenden Wöchnerin werden ihr nachgesagt. Daher gilt sie als Schutzheilige gegen Krankheiten und Seuchen, Hungersnot und Missernte sowie als Patronin der Kranken und der Wöchnerinnen.

Also Leute, wer gerade mit gesundheitlichen Problemen kämpft – probiert es mal mit der Heiligen Walburga … DiePinzgauerin plagt schon seit zwei Monaten eine entzündete Niere! Also wenn das nächste Antibiotika auch nicht wirkt, dann werde ich mich auf jeden Fall an Walburga wenden oder die kleine Hexe  …

Fasching anno dazumal

DSC07764Ausnahmsweise hat diePinzgauerin wieder einmal im privaten Fotoalbum gekramt.

Nur um den Unterschied zu den coolen Kostümen zu verdeutlichen, mit denen sich Kinder heute verkleiden. (siehe Maskerade)

Was dieses Outfit der 70er Jahre darstellen sollte ist nicht mehr überliefert.

Vogelscheuche, Hiatabua, Rumpelstilzchen? Kann mich leider nicht mehr erinnern, was es war …

DiePinzgauerin war jedenfalls schon  in der Kindheit sehr bodenständig und träumte nicht davon eine Prinzessin zu sein … ;-)

 

 

Maskerade

Die närrische Zeit nähert sich ihrem Höhepunkt, überall sieht man jetzt die Großen und Kleinen Faschingsgestalten. Am Wochenende konnte man beim Kinderfasching im Pfarrsaal in Saalfelden viele fantasievolle Kostüme bewundern. Das weckte den Neid der Pinzgauerin, in deren Kindheit so tolle Kreationen noch nicht üblich waren.

Die Verkleidungen wurden damals noch selber gemacht und höchstens mit einer lustigen Nase oder Brille aufgepeppt. Dafür gab’s zu meiner Zeit noch Wirtshäuser mit einem großen Saal, wo diese Veranstaltungen stattfinden konnten …

P.S.: Die Veranstaltung wurde von der Saalfeldner Volkspartei organisiert. Nächste Woche gibt’s den Kinderfasching von den SPÖ nahen Kinderfreunden. Im Sinne der Kinder wäre es zu begrüßen, wenn jede Partei eine Faschingsparty veranstaltet. Je mehr desto besser ;-)

Theatermacher

Eingang des Bauern-Theaters mit Holzfenstern in ländlicher Umgebung.

Der Suhrkamp Verlag als Wieder- holungstäter:

Erneut wurde die Freigabe der Rechte für das Stück „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard verweigert.

Die Entscheidung wird damit begründet, dass die geplanten Aufführungsorte Gmunden und Seekirchen zu regional seien.

Auch Charly Rabanser war bereits am Veto des Verlags gescheitert, als er das Stück 2012 im Cinetheatro in Neukirchen aufführen wollte.

Was müssen wir daraus lernen? Ist die Provinz nicht gut genug für einen Autor, der in der Provinz lebte und seine Werke schrieb?

Sollen die regionalen Bühnen ihrem Publikum also nur Stücke auf dem Niveau der Löwingerbühne bieten? Gut dass es noch andere Verlage und andere Autoren gibt!